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Ernährung

Was heißt es, vegan zu leben?

JustSpices Luca

Immer mehr Produkte im Supermarkt tragen ein grünes ‘V’ auf ihrer Verpackung. Das bedeutet: Sie sind vegan, komplett frei von tierischen Erzeugnissen. Die Nachfrage nach veganen Alternativen zu tierischen Lebensmitteln wird immer größer. Aber woher kommt der Trend ‘vegan’ eigentlich und wie setzt man ihn im Alltag um?

Die Idee, tierische Produkte aus ethischen und/oder gesundheitlichen Gründen abzulehnen, ist nicht genau auf ein Datum zu beschränken. Schon vor über 2500 Jahren soll es vegane Ernährung gegeben haben. Der Begriff ‘Vegan’ allerdings ist erst im Jahr 1944 von dem Briten Donald Watson geprägt worden.

Was spricht für eine vegane Ernährung?

Für viele Veganer spielen Themen wie Umweltschutz oder auch der Respekt vor Tieren eine große Rolle in der Entscheidung für den Lebensstil. Die industrielle Fleischproduktion ist eine enorme Belastung für die Ressourcen und generiert einen extremen CO2-Ausstoß - dieser fällt innerhalb einer veganen Ernährung somit deutlich geringer aus.

Veganer sind mit einigen Nährstoffen im Schnitt besser versorgt als der Durchschnitt: Dazu zählen Beta-Carotin, Vitamin C oder Folsäure.

Vegan = Mangelernährung?

Aber auch kritische Stimmen zu veganer Ernährung halten sich hartnäckig. Speziell im Bezug auf die geringe Zufuhr von Vitamin B12. Das ist in pflanzlichen Lebensmitteln von Natur aus nur in eher niedriger Konzentration zu finden. Hier kann man durch Nahrungsergänzungsmittel oder spezielle Vitamin B12-Zahncremes nachhelfen.

Wie setze ich eine vegane Ernährung um?

In erster Linie bedeutet vegane Ernährung, dass alle Lebensmittel, in deren Produktion tierische Erzeugnisse verarbeitet werden, aus der Küche verschwinden. Das gilt neben Fisch, Fleisch und Meeresfrüchten auch für Produkte lebender Tiere. Das heißt: Auch Milchprodukte, Honig & Co. werden vom Speiseplan gestrichen.

Natürlich gibt es für die meisten Produkte mittlerweile eine pflanzliche Alternative. Fleisch etwa kann in unterschiedlichen Konsistenzen (auch ähnlich wie Hack) durch Sojaprodukte oder Seitan ersetzt werden. Milch gibt es aus Hafer, Soja, Kokosnuss oder Mandeln, veganer Käse wird häufig aus Lupineneiweiß hergestellt. Statt Honig kann Agavendicksaft benutzt werden und Agar-Agar bietet eine pflanzliche Alternative zu Gelatine.

Da die rein pflanzliche Ernährung immer gefragter ist, bieten selbst traditionelle Restaurants häufig einige vegane Gerichte auf der Karte. Speziell in großen Städten ist auch die Auswahl komplett veganer Restaurants enorm groß.

Sich vegan zu ernähren hat mit dem klassischen Vorteil des ständigen Verzichts also nicht viel zu tun. Wenn Du es einfach mal versuchen möchtest, vegan zu essen, kannst Du als Startschuss doch einfach bei unserer 30 Tage Challenge mitmachen. So tastest Du dich an das Thema mit uns zusammen heran und kannst dann entscheiden, ob vegan leben etwas für Dich ist.

Klicke einfach auf dieses Bild und kriege alle nötigen Infos:

Mann lacht in die Kamera

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