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30 Tage ohne Fisch und Fleisch? Challenge accepted

JustSpices Jule
Julia:
Hi Lena! Was machst Du denn hier bei Just Spices?
Lena:
Ich bin Lena und arbeite hier bei Just Spices im Performance Marketing, sprich ich bin den ganzen Tag damit beschäftigt Werbekampagnen auf den Social Media Kanälen zu schalten, oder kümmer mich um Anzeigen bei Google. Ich bin sozusagen für alle Anzeigen verantwortlich, die Du beim Surfen im Netz so entdeckst.
Julia:
Welche 3 Wörter würden Deine 30 Tage Challenge beschreiben?
Lena:
Herausfordernd, abwechslungsreich, erkenntnisreich.
Julia:
Was dachtest Du Dir als Du gehört hast, dass Du Dich ab sofort vegetarisch ernähren sollst?
Lena:
Im Vorfeld dachte ich einfach “Puh also nur noch Gemüse essen”. Ehrlich gesagt war ich vorher auch froh, dass ich nicht das Thema vegan bekommen habe. Das wäre mir noch schwerer gefallen. Denn ich mag schon ganz gerne Fleisch und Fisch und habe mir vorher echt Gedanken machen müssen, wie ich darauf verzichten soll. Als Vorbereitung habe ich fleißig Rezepte gesammelt und mich auch durch Instagram inspirieren lassen.
Julia:
Wie sah dein Tagesablauf in der Küche aus?
Lena:
Morgens war die Challenge nicht so herausfordernd, denn ich bin eigentlich nicht so der herzhafte Frühstücker. Der Verzicht auf Salami und Co. fiel mir daher nicht schwer. Ich freue mich wirklich jeden Morgen über mein Müsli mit Joghurt und Früchten. Mittags habe ich dann hauptsächlich Salate ausprobiert. Um ein bisschen Abwechslung reinzubringen, habe ich immer wieder verschiedene Toppings getestet. Leider ohne Thunfisch oder Hähnchen, dafür dann aber mit Feta oder Gemüse. Abends habe ich mir dann aber auch gerne die Zeit genommen um etwas aufwendiger zu kochen. Normalerweise hätte ich mir schnell einen Fisch in der Pfanne gebraten… Dafür gab’s jetzt leckere Bowls oder auch mal andere Rezepte.
Julia:
Würdest Du sagen, dass Du Dich bewusster ernährt hast?
Lena:
Vielleicht ein bisschen, denn Ich habe immer genau drauf geachtet, was in meinem Essen drin steckt. Zum Beispiel wollte ich natürlich auch drauf achten, dass ich keinen Eiweißmangel bekomme. Dadurch habe ich schon öfter auf die Packung geschaut und die Nährwerte gecheckt. Auf der Suche nach Ersatzsachen für Fleisch und Fisch, habe ich oft dann auch auf vegane Alternativen zurückgegriffen und dort neue Inspiration für Gerichte gefunden.
Julia:
Auf welche Dinge musstest Du schweren Herzens während Deines Experiments verzichten?
Lena:
Ich liebe Spaghetti Bolognese! Und dazu gehört einfach Hackfleisch… Das habe ich echt vermisst die Zeit lang und mich sehr darauf gefreut.
Julia:
Welches Lebensmittel hat Dir geholfen deine Ernährungsumstellung zu überleben?
Lena:
Dankbar war ich auf jeden Fall über Feta, der hat einfach jeden Salat aufgepeppt. Da habe ich mir aber auch echt jedes Mal gedacht “Zum Glück muss ich mich nicht vegan ernähren”... Feta durfte gerne auch öfter auf meinem Teller landen.
Julia:
Was wurde zu Deiner vegetarischen Lieblingsspeise?
Lena:
Definitiv Buddhabowls! Die gabs bei mir richtig oft. Das Prinzip ist ganz einfach: Man füllt einfach viele verschiedene Zutaten und Komponenten in eine Schale und verwendet verschiedene Toppings. Da fällt es auch gar nicht auf, wenn mal kein Fleisch dabei ist. Zu der perfekten Bowl gehören für mich Salat, Kichererbsen, Avocado, Süßkartoffel, Feta und ein leichtes Dressing aus Tahinpaste und Limette - Lecker! Da könnte ich mich auch jetzt immer noch hineinlegen...
Julia:
Warst Du in manchen Dingen eingeschränkt durch Deine Ernährungsumstellung?
Lena:
Durch meine Glutenintoleranz war es dann auch oft doppelt schwierig auswärts zu essen, da die vegetarischen Gerichte oft eine Teigkomponente enthalten um Fleisch zu ersetzen. Das auswärts Essen gehen habe ich mir echt immer zweimal überlegt. Denn es hat auch oft genervt tausend extra Bestellungen zu machen. Irgendwo lief dann immer was schief oder es fehlte etwas. Vielleicht wurde es auch etwas teuer beim Einkaufen, da ich schon vermehrt darauf geachtet habe, dass ich auch gute Produkte kaufe.
Julia:
Gab’s irgendetwas was Du erst durch Deine Challenge über vegetarische Produkte herausgefunden hast?
Lena:
In manchen Situationen war ich schon echt verdutzt. Ich hatte nämlich nicht auf dem Schirm, dass Gummibären nicht vegetarisch sind und dass es zum Beispiel auch bei Parmesan Probleme geben könnte. Ich hatte mich da eingelesen und es gibt wohl so bestimmte Bakterien vom Rind, die beim Molkerei Prozess eingesetzt werden. Das war dann natürlich erstmal eine kleine Überraschung.
Julia:
Oh stimmt - das wusste ich auch nicht! Klingt so, als hättest Du Dich auch mehr mit den Produkten und Inhaltsstoffen beschäftigt?
Lena:
Ich würde schon sagen, dass ich mich intensiver mit den Produkten beschäftigt habe. Auch die Suche nach Rezepten hat Spaß gemacht, aber ich hatte wirklich nicht permanent die Essensumstellung im Kopf. Anfangs hat es mich vielleicht etwas mehr beschäftigt, aber zum Ende hin hat sich das normalisiert und die Ernährungsform habe ich ganz einfach in den Alltag integrieren können.
Julia:
Was stand nach Deinem Experiment als Erstes an?
Lena:
Also am meisten habe ich mich auf meine heißgeliebte Spaghetti Bolognese gefreut! Und auf Fisch allgemein - ich bin am nächsten Tag erstmal direkt zum Markt gegangen und habe mir leckeren frischen Fisch geholt. Der ist dann auch direkt abends in der Pfanne gelandet.
Julia:
Hand auf’s Herz: Wurdest Du jemals schwach?
Lena:
Nein, wirklich nicht! Ich habe es durchgezogen.
Julia:
Hat sich dein Essverhalten seitdem verändert?
Lena:
Ich muss sagen, dass ich mich immer noch zwischendurch gerne vegetarisch ernähre. Ich habe die Ernährungsform ein bisschen beibehalten. Die Rezepte koche ich von damals jetzt immer noch gern und ernähre mich zwischendurch sogar auch vegan. Ich habe mich eigentlich schon immer ziemlich bewusst und gesund ernährt - aber jetzt definitiv noch mehr.
Julia:
Abgesehen davon, wie Du die 30 Tage fandest, würdest Du die Ernährungsform empfehlen?
Lena:
Klar, aber jeder soll für sich selbst bestimmen, wie er sich ernährt. Meiner Meinung nach schadet es aber wirklich nicht, wenn man mal eine Zeit lang auf Fleisch verzichtet. Oder generell auf andere Dinge, dann lernt man manche Gerichte wieder richtig zu schätzen. Ist also wirklich keine schlechte Sache!
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