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Ernährung

Unkraut essen? - 4 Wildkräuter, die Du kennen musst

JustSpices Lea

Unkraut vergeht nicht. Zurecht, denn es ist ein verkanntes Superfood. Das kannst Du Dir jetzt zu nutze machen. Reich an Nährstoffen wie Vitamin C, Eisen, Chlorophyll und antibakteriellen, immunstärkenden und entzündungshemmenden Stoffen kommt als Unkraut - geschimpft Power-Kraut - jetzt wieder zum Einsatz.

Doch was macht ein Unkraut eigentlich aus?

Widerspenstig, lästig und furchtbar unbeliebt. Allgemein zeichnet sich ein Unkraut dadurch aus, dass es bestimmte Gemüsesorten, Blumen oder Rasen verdrängt oder die Reifung verhindert. Doch das rasante Wachstum hat auch Vorteile: Selten kommt man so günstig an die wertvollen Nährstoffe, die das Unkraut in sich trägt. Und das sogar regional und in Bio-Qualität!

Woher kommt der Trend?

Back to the roots - schon früher sicherten Wildkräuter eine ausreichende Nährstoffzufuhr nach einem kalten Winter. In der modernen Küche halten sie jetzt wieder Einzug, denn ihr Vitamingehalt übersteigt den der gängigen Gemüsesorten um ein Vielfaches. So enthält z.B. Löwenzahn etwa 8-Mal so viel Vitamin C wie ein Kopfsalat. Wir stellen Dir die gesündesten Unkräuter vor, mit denen Du leckere Kreationen in Deiner Küche zaubern kannst.

1. Brennnessel

Gesundheit: Die Brennnessel wird auch als die “Königin der Heilkräuter” bezeichnet. Reich an Eisen, Vitamin A und C und Chlorophyll wird sie seit Jahrhunderten bei Blutarmut, Ekzemen und Akne angewendet. Durch die entwässernde und basische Wirkung wird sie vor allem zur Vorbeugung und Behandlung von Blasen- und Nierenerkrankungen eingesetzt. 

Geschmack: Ihr Geschmack ist würzig herb und eignet sich daher perfekt für leckere Salate oder ein herzhaftes Pesto. 

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Unser Tipp: Am besten im Frühling die zarten jungen Triebe pflücken. Handschuhe nicht vergessen!
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2. Löwenzahn

Gesundheit: Auch Löwenzahn ist zwar lästig, aber unglaublich nährstoffreich. Die Unempfindlichkeit, die es überall wachsen lässt, kann auch auf die Wirkung beim Menschen übertragen werden. Löwenzahn stärkt das Immunsystem, reguliert die Verdauung, und entgiftet Leber und Galle. 

Geschmack: Würzig und leicht bitter verfeinert Löwenzahn grüne Smoothies, Suppen und Salate. 

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Unser Tipp: Am Besten im Frühling fernab von Straßen und Industriegebieten ernten.
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3. Giersch

Gesundheit: Es gehört zu den hartnäckigsten Kräutern. Giersch ist reich an Vitamin C, Kalium, Karotin und Eisen. Er hat eine entgiftende und krampflösende Wirkung. 

Geschmack: Giersch lässt sich ähnlich wie Spinat sowohl andünsten, als auch roh im Salat verwenden. Er erinnert vom Geruch an Petersilie, schmeckt aber ähnlich wie Spinat. 

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Unser Tipp: Die jungen Blätter kannst Du am besten im Frühsommer ernten, wenn sie schön grün sind.
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4. Vogelmiere

Gesundheit: Vogelmiere kommt vor allem bei entzündlichen Hautkrankheiten und Schuppenflechte zum Einsatz. Sie ist reich an Calcium, Magnesium, Kalium, Eisen und Vitamin A. 

Geschmack: Der Geschmack der Vogelmiere ist im Gegensatz zu anderen Wildkräutern sehr mild und erinnert an Mais oder Erbse. Egal ob Salat, Suppe oder im Kräuterquark, es ist die perfekte Ergänzung und ein Nährstoffkick ohne den Geschmack zu sehr zu beeinflussen. 

Gewuerz Tipps
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Unser Tipp: Vogelmiere kann das ganz Jahr geerntet und verarbeitet werden. Also ran an die Gartenhandschuhe!
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  1. Essbare Wildpflanzen Ausgabe: 200 Arten bestimmen und verwenden Steffen Guido Fleischhauer, Jürgen Guthmann, Roland Spiegelberger 2015
  2. Warum wir alle mehr Unkraut essen sollten Von V. Hobl, R. Kranz 30.05.2015
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  4. Kräuter und Heilpflanzen Dr. Maria Langwasser
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