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Ernährung

Sirtuin-Diät: Was steckt hinter dem Trend?

JustSpices Lea

Die Sirtuin-Diät (im Original Sirtfood Diet) setzt auf Proteine. Doch mit Low-Carb, Paleo & Co hat sie trotzdem nichts gemeinsam. Denn wie der Name verrät, steht ein ganz besonderes Protein im Fokus - das Enzym Sirtuin. Wer bei Proteinen direkt an tierische Produkte gedacht hat, täuscht sich.


Es sind pflanzliche Lebensmittel, die die Bildung des Enzyms anregen und den Grundgedanken der Ernährungsform bilden. Eine neue Ära der Superfoods. Und noch etwas unterscheidet den Trend von allen anderen: Es müssen weder langfristig Kalorien gezählt werden, noch sind bestimmte Lebensmittel verboten.

Die Idee: Inklusion statt Exklusion

Entwickelt wurde die Diät von den britischen Ernährungsmedizinern Aidan Goggins und Glen Matten. Ihre Theorie: Das Enzym, das bei schlanken Menschen und beim Fettabbau besonders aktiv ist, kann durch den Verzehr bestimmter Lebensmittel angeregt werden.


Sirtuine werden auch beim Fasten freigesetzt, doch wollten die Erfinder die negativen Begleiterscheinungen einer strengen Fastenkur umgehen.

Kick-Start für den Stoffwechsel

Zu Beginn wird eine 2-Phasen-Diät empfohlen, um den Stoffwechsel und die Sirtuine anzuheizen. In den ersten 3 Tagen werden 1000 Kalorien konsumiert. Danach wird die Zufuhr auf 1500 Kalorien gesteigert. Hierbei hält man sich an grüne Säfte und sirtuin-basierte Mahlzeiten.


Nach 7 Tagen isst man wieder nach Bedarf, natürlich immer noch ein Potpourri aus Sirtfoods. Diese Phasen sind kein Muss! Auch wenn man “nur” die Sirt-Lebensmittel integriert und gesund lebt, wird man Erfolge sehen.

Aufgabe der Sirtuine im Körper

Das Enzym ist im Körper für den Zellschutz und somit gleichzeitig auch für die Abwehr von Krankheiten, den Alterungsprozess und eine damit verbundene höhere Lebenserwartung verantwortlich. Auch der Fettstoffwechsel wird von den Sirtuinen maßgeblich beeinflusst.

 

schokolade, äpfel, kaffee, erdnüsse, brokkoli

Die besten Sirt-Lebensmittel

  • Getränke: Kaffee, Grüner Tee, Kakao (85%, ohne Zucker)

  • Gemüse: Brokkoli, Auberginen, wildes Blattgemüse, Knoblauch, rote Zwiebeln, Artischocken, Spargel, Pak Choi, Chicoree

  • Obst: Äpfel, Beeren, rote Weintrauben, Datteln, Zitrusfrüchte

  • Nüsse & Samen: Erdnüsse, Pekannüsse, Walnüsse, Chia Samen, Pistazien, Sonnenblumenkerne

  • Kräuter & Gewürze: Chili, Süßholzwurzel, Ingwer, Kurkuma, Thymian, Minze, Petersilie, Liebstöckel, Oregano, Salbei, Schnittlauch

  • Sonstiges: Dicke Bohnen, Quinoa, Olivenöl (extra vergine), dunkle Schokolade (mind. 85% Kakaoanteil), Rotwein

 

All diese Lebensmittel glänzen durch antioxidative, immunstimulierende und zellschützende Eigenschaften. Ob 2-Phasen-Turbo zu Beginn oder nicht. Wenn Du diese Lebensmittel in deine Ernährung integrierst, tust Du Deinem Körper ganz sicher etwas Gutes.

Das glaubst Du uns nicht? Dann lies hier alles nach:
  1. Die Sirtuin-Diät - Jung und Schlank mit Genuss A. Goggins/G. Matten 2017
  2. Molekulare Biotechnologie: Grundlagen und Anwendung D.P. Clark/ N.J. Pazdernik 2009
  3. Können Sirtuine den Alterungsprozessen entgegenwirken? Eva Bober 2007/2008

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