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Ernährung

Vegetarisch leben - so geht's

JustSpices Luca

Die vegetarische Ernährung ist eigentlich fast so alt wie wir Menschen selbst. Entstanden ist sie in Indien. Hier ist der Vegetarismus Teil einiger religiöser Haltungen und ist somit seit jeher Teil der Gesellschaft.

 

Aber was bedeutet ‘vegetarisch leben’ für den Alltag? Und welche Vor- und Nachteile bringt der Verzicht auf Fleisch, Fisch & Co. mit sich?

Was kann vegetarische Ernährung für Dich tun?

Kommen wir erstmal zu den deutlichen Vorteilen: Kein Fleisch zu essen bedeutet gleichzeitig auch, dass Medikamente oder andere Belastungen, die (vor allem durch Massentierhaltung) im Fleisch stecken, nicht aufgenommen werden.

 

Für das Körpergewicht tut vegetarische Kost häufig auch einiges: Gerade der Verzicht auf sehr fettige Fleischsorten - wie beispielsweise Schweinefleisch - kann kräftig Pfunde purzeln lassen. Zivilisationserkrankungen als Folge einer falschen Ernährungs- und Bewegungsweise treten bei Vegetariern seltener auf. Dazu zählen beispielsweise Bluthochdruck oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Außerdem ist ballaststoffreiche Kost durch viel Gemüse gut für die Darmgesundheit. Wie wäre es also, wenn Du Dir einfach mal eine Rohkostplatte mit Hummus für Zwischendurch genehmigst? Vegetarisch ist langweilig? Von wegen! Peppe das rohe Gemüse mit unserem Hummus Topping  auf - ein echter Hingucker!

 

Die Verdauung von Fleisch fordert sehr viel körperliche Energie. Pflanzliche Produkte sind leichter verdaulich und machen nach der Mahlzeit meist weniger müde.

 

Der Mythos ‘Mangelernährung’

Immer wieder werden aber auch kritische Stimmen laut, die behaupten, dass Vegetarismus auf Dauer einige Nährstoffmängel, vor allem in Bezug auf Vitamin B12 oder Eisen, bedingen könnte. Bei einer ausgewogenen vegetarischen Ernährung ist das normalerweise allerdings kein Problem. Es gibt auch viele pflanzliche Lebensmittel, die sehr viel Eiweiß und andere wichtige Nährstoffe enthalten und von Vegetariern dementsprechend viel gegessen werden (sollten): Dazu zählen Sonnenblumen- oder Kürbiskerne, Nüsse oder Tofu. Auch einige Milchprodukte wie Hüttenkäse füllen die Eiweißvorräte ordentlich auf.

 

Dadurch, dass immer mehr Menschen nach pflanzlichem Ersatz von tierischen Produkten suchen, gibt es auch zunehmend viele Alternativen: Gelatine lässt sich beispielsweise durch Agar-Agar ersetzen (gibt’s im Bioladen oder im Internet) und statt Fleisch kann man super Sojaprodukte oder auch Seitan verwenden.

Doch bevor Du Dich in Spezielläden verirrst, kannst Du auf altbewährte Lieblingsgerichte zurückgreifen: Suppen wie z. B. eine Brokkoli-Suppe oder eine schnelle Gemüsesuppe schlürfen sich super lecker. Oder Du machst einfach mal was Ausgefallenes: Avocado Pasta ist ein echtes Highlight, da fragt keiner nach: Wo ist denn das Fleisch?

Wenn Du Dich jetzt fragst "Was heißt es, vegan zu leben" findest Du in dem Artikel die Antwort. Und für noch mehr Infos, schaue Dir doch unseren Vegetarisch Guide und den Guide vegan leben an. Sei neugierig!

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